Entflammt für Energie

Entflammt für Energie: modellhafte außerunterrichtliche Projektwerkstätten für Schulen zur Verknüpfung der Themen Bioenergie und Kunst

Entflammt für Energie

 

Ziel des Projektes ist, Hauptschüler zu einer ganzheitlichen, handlungsorientierten Auseinandersetzung mit dem Thema Bioenergie zu führen, wobei der Schwerpunkt auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema liegen soll.

 

In der Pilotphase (Oktober 2009 bis Januar 2010) wird ein Konzept für die künstlerische und inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Themen­kreis Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe entwickelt und an der Albert-Schweizer-Schule in Bayreuth erprobt. Nach Auswertung der Erfahrungen der Pilotphase erfolgt im Frühjahr 2010 die Ausweitung auf alle vierzehn Hauptschulen in der Region Bayreuth. Die Projektbeteiligten (Lehrer, Umweltpädagogen, Künstler, Kunsthandwerker) werden vorher geschult.

Das Konzept wird in erster Linie auf die Zielgruppe der Hauptschüler (unter Berücksichtigung der besonderen Situation von Migranten-Kindern und verschiedener sozialer Milieus) ausgerichtet, soll aber modifiziert an allen weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschulen und Gesamtschule Hollfeld) umgesetzt und auch für andere Bildungszwecke verwendet werden können.

 

 

 

Das Flammenblatt als Symbol für die in Pflanzen innewohnende Energie ist Teil des Logos der Bioenergie-Region Bayreuth und soll als identitätsstiftendes Symbol für die Bioenergie-Region Bayreuth stehen.

Die künstlerische Beschäftigung mit dem Thema geht vom Symbol der Bio­energie-Region Bayreuth, dem Flammenblatt aus, welches sich als Leitmotiv durch alle Stationen zieht. Die Teilnehmer lassen sich dabei ausgehend von der klaren grafischen Form zu künstlerischem Schaffen inspirieren und gestalten individuell oder in Gruppenarbeit eine eigene Version des Flammenblatts - grafisch, plastisch oder multimedial. Ebenso denkbar ist eine musikali­sche oder textlich lyrische Auseinandersetzung.

 

Schüler können sich eigeninitiativ, selbständig und experimentell sich mit der Thematik Bioenergie auseinandersetzen. Das geplante Lernen an Stationen bietet dabei gute Bedingungen, auch mit heterogenen Klassen zu einem ausbalancierten Ergebnis zu kommen, in dem sich unterschiedlich begabte Schüler/innen abbilden können. Die Stationen schaffen insbesondere Raum für die individuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und vermitteln jenseits eines rein kognitiven Ansatzes Basisinformationen zum Thema Bio­energie.

 

Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit örtlichen (Kunst-)Handwerkern, Künstlern und Kunsterziehern, welche den Schülern Hilfestellung geben. Für die multi­mediale Umsetzung steht der medien- und informationstechnische Berater des Schul­amts (MIB), Lehrer Stefan Ranninger, zur Verfügung.

Das Projekt "Entflammt für Energie" wird gefördert aus Mitteln des Bayerischen Kulturfonds (Unterricht und Kultus).

 

  

Das Regionalmanagement der Region Bayreuth wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie mit Mitteln aus dem EFRE-Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" Bayern 2007-2013 der Europäischen Union.

 

Entflammt für Energie“

Bioenergieregion Bayreuth


Das neue Forschungsprojekt ist eine Kooperation mit dem Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth (GbR), dem Staatlichem Schulamt im Landkreis und in der Stadt Bayreuth, dem Umweltbeauftragten der Grund- und Hauptschulen des Staatlichen Schulamtes, den Hauptschulen der Region Bayreuth und außerschulischen Umweltbildungsstätten in der Region. Das Projekt wird vom Kulturfonds Offensive Zukunft Bayern (Bereich Unterricht und Kultus), dem Bayerischen Umweltfonds sowie dem Bundeslandwirtschaftsministerium finanziert. Es ist auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt, die Erfahrungen aus dem Projekt fließen zudem in das laufende DFG-Projekt „Umweltbildung zur Förderung umweltspezifischer Handlungs- und kognitiv-emotionaler Kompetenzen: Erfassung und Modellierung der Kompetenzstruktur“. Bevorzugte Zielgruppe des Projektes sind Hauptschüler, die zu einer ganzheitlichen, handlungsorientierten Auseinandersetzung mit dem Thema Bioenergie geführt werden sollen. Wie bei allen anderen Forschungsprojekten am Lehrstuhl Didaktik der Biologie ist für die Entwicklungs- und Evaluierungsphase eine ausreichende Datenbasis angestrebt, d.h. eine Teilnehmerzahl von ca. 400 bis 500 Schüler/innen vorgesehen. In der Pilotphase wird ein Konzept für die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Themenkreis Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe entwickelt und an einer ausgewählten Schule in Bayreuth (der Albert-Schweizer-Schule) erprobt. Nach Auswertung der Erfahrungen der Pilotphase erfolgt die Ausweitung auf alle vierzehn Hauptschulen in der Region Bayreuth. Die Projektbeteiligten werden dabei konsequent in das Projekt miteinbezogen. Das unterrichtliche Konzept wird in erster Linie auf die Zielgruppe der Hauptschüler ausgerichtet, soll aber modifiziert an allen weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschulen und Gesamtschule Hollfeld) umgesetzt und auch für andere Bildungszwecke verwendet werden können. Das Ziel ist die Entwicklung, Anwendung und Evaluation von methodisch-didaktisch handlungsorientierten Lernstationen mit unterschiedlichem Anforderungsprofil. Diese werden in außerschulischen Umweltbildungsstätten (Umweltstation Lindenhof, Waldhaus Mehlmeisel) zugänglich sein. Schüler/innen können sich dabei eigeninitiativ, selbstständig und experimentell „mit eigenen Händen“ mit der Thematik Bioenergie auseinandersetzen. Das Lernen an Stationen bietet dabei gute Bedingungen, auch mit heterogenen Klassen zu einem ausbalancierten Ergebnis zu kommen, in dem sich unterschiedlich begabte Schüler/innen abbilden können. Die Stationen schaffen insbesondere auch Raum für eine individuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und vermitteln jenseits eines rein kognitiven Ansatzes multisensorische Basisinformationen zum Thema Bioenergie. Die künstlerische Beschäftigung mit dem Thema geht vom Symbol der Bioenergie-Region Bayreuth, dem Flammenblatt aus, sie wird sich auch als Leitmotiv durch alle Stationen ziehen. Die Schüler/innen werden dabei ausgehend von der bestehenden grafischen Form eine eigene individuelle Version des Flammenblatts schaffen, ob grafisch, plastisch oder multimedial, das bleibt dem einzelnen Gusto überlassen. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit örtlichen Kunsterziehern und Künstlern, welche den Schüler/innen bei Bedarf Hilfestellung geben werden. Die Kunstobjekte werden ebenso wie eine umfassende Projektdokumentation auf einer zentralen Ausstellung für andere Schulen zugänglich sein; auch eine entsprechende Internetpräsentation ist vorgesehen. Dies soll einerseits dem Ideenaustausch dienen, andererseits aber auch Anstoß zur weiteren künstlerischen oder inhaltlichen Beschäftigung mit dem Thema sein. Da die Objekte alle den gleichen inhaltlichen Kern aufweisen, dienen sie auch zur Identitätsstiftung innerhalb der Bioenergie-Region Bayreuth. Nach der Zentralausstellung werden die Exponate in den jeweiligen Schulorten aufgestellt und werben dort für das Gesamtprojekt. Die Idee zum Projekt war unter anderem aus dem Wissen entstanden, dass es in der Region Bayreuth noch an geeigneten Unterrichts- und Unterrichtsbegleitmaterialien für Schulen und außerschulische Lernorte zum Thema Bioenergie fehlt, vor allem wenn es um Materialien geht, die erlebnisorientiert an das Problem herangehen. Gerade eine erlebnisorientierte Vermittlung des Themas Bioenergie ist abgesehen vom Thema Holz materialbedingt (Biogas, Gülle, Silage) wesentlich schwieriger als etwa bei der Sonnenenergie oder der Windkraft. Methodisch überwiegen oft die klassischen Arbeitsblätter; gerade zum Thema Energieerzeugung aus Biomasse fehlt es oft an praktischen Anschauungsmaterialien, an interaktiven Computeranwendungen oder auch nur an einfachen interessanten Experimenten und „Mitmachangeboten“, die in ein durchdachtes didaktisches Konzept eingebunden sind und neben den chemisch-physikalischen Aspekten fächerübergreifend auch weitere Gesichtspunkte beinhalten. Es gibt im Bereich Bioenergie nur wenige fachdidaktisch aufbereitete Ansätze, die diesem Anspruch genügen. Hervorzuheben sind zum einen das aktuelle Projekt „Innovation erlebbar machen – Nachwachsende Rohstoffe“ des Ökologischen Bildungszentrums in München, dessen thematischer Schwerpunkt allerdings nicht mit dem hier vorgestellten identisch ist; zum Anderen das 2008 abgeschlossene Forschungsprojekt „Erlebniswelt Erneuerbare Energien: Powerado!“, das zwar hinsichtlich der Strategie des anschaulichen Lernens ähnliche Ziele verfolgte, aber inhaltlich speziell zum Thema Bioenergie nur sehr wenig erlebnisorientierte Materialien bereitgestellt hat. Mit den bestehenden Materialien ist somit das Thema Bioenergie didaktisch anschaulich nicht so gut aufbereitet, wie es beispielsweise beim Thema Solarenergie bereits der Fall ist. Diese Lücke soll mit dem neuen Projekt geschlossen werden. Folgende erlebnisorientierte Edutainment-Bausteine sollen zum Einsatz kommen:
(i) Ein funktionsfähiges Biogasanlagenmodell als Bausatz zum Nachbauen und andere Experimente zur Bioenergie-Erzeugung
(ii) (Computer)simulationen zur Funktionsweise von Bioenergieanlagen zum Betrachten und Mitmachen
(iii) Materialien zum Anfassen, Anschauen und experimentieren (Material- und Experimentierkoffer)
(iv) Mitmachstation, an welcher Energie erzeugt und der Aufwand dafür (schweiß-treibend) erfahrbar gemacht wird (z.B. mit Energie-Ergometer)
(ivv) Station zur Sinneserfahrung (Wie riechen frisches Holz / Biogas etc., Tastspiele, Wie klingen Wärme und Kälte? Wie hört sich Stromsparen an?)
sowie Umweltspiele, Rollenspiele und ein ausgewogenes Medienpaket. Des Weiteren dürfen natürlich geeignete Exkursionen zu Bioenergieanlagen nicht fehlen, um originale Begegnungen zu gewährleisten. In dem Projekt arbeiten verschiedene Netzwerkpartner zusammen und bündeln Kompetenzen aus den Bereichen universitäre Forschung, angewandte außerschulische Umweltbildung (Umweltstation Lindenhof), Schulen, Landwirtschaftliche Lehranstalten des Bezirkes, Land- und Forstwirtschaft.
Im Einzelnen sind beteiligt:
• die Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR,
• der bayerische Lehrstuhl für Didaktik der Biologie (Universität Bayreuth),
• die LBV-Umweltstation Lindenhof-Bayreuth,
• die Umweltbildungsstätte Waldhaus Mehlmeisel
• das Staatliche Schulamt im Landkreis und in der Stadt Bayreuth,
• der Fachberater Umwelterziehung für Stadt und Landkreis Bayreuth,
• weiterführende Schulen in der Region Bayreuth sowie
• die Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirkes Oberf

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